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Medienmitteilung

Basel, 15. Januar 2012

Keine BaZ (auch nicht geschenkt)

Gleich zwei Aktionen am vergangenen Wochenende richteten sich gegen die publizistische Ausrichtung und die Besitzverhältnisse bei der Basler Zeitung:

Als Beitrag zur Museumsnacht am Freitag überraschten Künstlerinnen und Künstler aus dem Netzwerk Kunst+Politik mit einer Lichtinstallation an der Fassade der BaZ-Redaktion am Aeschenplatz. Übergrosse Blocher-Porträts wiesen während rund sechs Stunden darauf hin, dass die Zeitung trotz neuer Besitzerstruktur nach wie vor in den Händen von Christoph Blocher liegt und von ihm als Propaganda-Instrument genutzt wird.

Lichtaktion

Dem Aufruf der Gruppe „Rettet-Basel!“, die unerwünscht zugeschickte Sonntags-Ausgabe der BaZ persönlich zurückzubringen, folgten rund 500 Personen. Die Zeitungen wurden in der Elisabethenanlage entgegengenommen und gebündelt. Ausserdem wurden Briefkastenkleber verteilt mit dem Slogan: „Keine BaZ (auch nicht geschenkt)“. Um 16.30 Uhr überbrachte die Gruppe „Rettet-Basel!“ dem Stv. Chefredaktor David Thommen 1'043 Zeitungen. Sie forderten ihn auf, den Willen eines Grossteils der Basler Bevölkerung zu respektieren und keine unerwünschten Gratis-Ausgaben mehr zu verteilen. Verlage und Redaktoren können gekauft werden, die Briefkästen und Hauseingänge gehören der Basler Bevölkerung!

Im Februar organisiert Rettet-Basel! ein Podiumsgespräch, bei dem die neuen Alternativen auf dem Medienplatz Basel diskutiert werden. Ausserdem wird Mitte Februar den eidgenössischen Räten die Petition für Medientransparenz überreicht, welche bisher von rund 2'500 Personen unterzeichnet wurde.

Mit freundlichen Grüssen
Rettet-Basel! Guy Krneta

www.rettet-basel.ch
www.medientransparenz.ch