Welche Zeitungen braucht Basel?

Podiumsdiskussion zur aktuellen Krise und Zukunft der Basler Zeitung
vom 9.12.2010 in der Aula der Universität Basel

 

Zitate und Ausschnitte

1) Kurt Imhof über die zivilgesellschaftliche Aktion «Rettet Basel!» auf dem Internet (3:11)   arrowAusschnitt 1 spielen

2) Bernhard Bonjour zum Thema Besitzerwechsel und Unabhängigkeit (2:20)    arrowAusschnitt 2 spielen

3) Kurt Imhof über den Reputationsschaden bei mangelnder Transparenz und unklaren Besitzverhältnissen (2:40)   arrowAusschnitt 3 spielen

4) War die BaZ vor Markus Somm links? Maria Iselin über das Verhältnis der Redaktion zur Politik, über die ungenügende Qualität der Recherche in der BaZ der letzten Jahre und das Fehlen der Stimmen der Mitte, und über Somm als Samstagsprediger; Georg Kreis über dieses Gespräch hier an der Uni als Wahrheitssuche und über die bedrohte Meinungsvielfalt (8:07)   arrowAusschnitt 4 spielen

5) Remo Gysin zur Frage der Presseförderung und zur Medienstrategie der SVP (1:38)   arrowAusschnitt 5 spielen

6) Maria Iselin zur Finanzierung von Zeitungen; Kurt Imhof über den Wandel der Finanzierung von Pressemedien und mögliche neue Modelle (Stiftungsmodelle, Gebührenfinanzierung) (4:05)   arrowAusschnitt 6 spielen

7) Zum Thema Qualität der Recherche und ausreichende Bezahlung der journalistischen Arbeit (Maria Iselin) (0:55)   arrowAusschnitt 7 spielen

8) Bernhard Bonjour über die Notwendigkeit einer Konkurrenz, einer Alternative; Guy Krneta und Kurt Imhof über die Chancen einer Alterativzeitung (3:41)   arrowAusschnitt 8 spielen

9) Rap von Greis (2:34)    arrowAusschnitt 9 spielen


Text des Rap von Greis

D’rettig vo basu geit hüt am aaben i ändspurt
Und faat scho mau aa mit eren überlänge brämsspur
D’medie si scho ire tiefe kriise
Und wärde itz no gmobbt vo infantile kreise
Publikum wird beschimpft sitem peter handke
Doch itz schimpfe si zrügg, liebe tettamanti
Hesch bim verchouf vo dr basler zytig
D’bedingig gsteut das dr chefredaktor blybt?
Gäut wird verschobe, doch was itz no fäut si
Meinigsviufaut u transparänti bsitzverhäutnis
D’eva heigi drü vertrouenspersone
Dr somm macht dr grad e vertrouenspublikation
Für jeden artiku wo abweicht vo dr mitti
Wott di anderi sitte grad e eigeti zytig
Ghöri „liberal“, gsehni robbe usem fernrohr
Ghöri „radikal“, hani angst vorem terror!
Markus isch dr einzig wo bürgerlech schrybt
Aui andere meinige bewürke nur stritt
Und printmedie springe ab dr kante
Wär brucht scho journaliste, chum bringet di praktikante!
Wär brucht scho medie, chasch dr peer ga frage
Aues wod muesch wüsse steit scho i dr apg-kampagne
Doch i verspriche dr du wirsch hie schiitre
Nach dr wäutwuche hei mer gseit „nie wieder“
Am aafang heissts es sig e promo-aktion
„s’isch ke rächtskurs, s’isch nur e chlyni provokation!“
und bevor’s de när di lingge meute merke
bisch scho wägg, machsch e sogenannte leutenegger
du seisch dr platz längt für ne gägemeinig
doch sit immer het das land e rächtsbürgerlechi mehrheit
i weis du bisch ke chauvi oder nazi
du schribsch nume kritisch über frouen und schwarzi
du hesch o nüüt gäg musime und di lingge
du chasch doch nüt drfür dass si hingenache hinke!
Doch blybe mer mau bi de sachleche frage
Für dini kompetenz isch dr nachwys erbracht
Doch sit d’hie muesch schaff’ si d’lüt nid so lieb
Gäg di louft scho fasch en usschaffigsinitiative
U stuet mer leid sisi aui so gemein
Doch i dere stadt hets äbe meh aus nur ei gägemeinig

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