Briefkastenkleber: «Keine BaZ (auch nicht geschenkt)»

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Unser Film «Die Übernahme»
von Edgar Hagen

Details auf der Film-Website
www.dieuebernahme.ch

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Neu in der Rubrik Beiträge


Ein Abschiedsgruss aus den Ruinen
von Bernhard Bonjour

Was ist in den Basler Wahlen geschehen? Man darf feststellen: Nichts. Die Machtteilung zwischen linker Mitte (SP und Grüne) und traditioneller Rechten … weiter


Hassprediger im Leerlauf
von Alfred Schlienger

Und wieder hat es nichts genützt. Seit sechs Jahren schreibt sich nun Markus Somm, Schriftleiter der Basler Zeitung von Blochers Gnaden, bereits die Finger wund, mit … weiter


Regionalzeitungswunder
von Guy Krneta

Zeitungen haben ein Problem. Sie haben mehr als ein Problem. Aber ihr grösstes heisst: Wie wird unabhängiger recherchierender Journalismus künftig … weiter


Die NZZ-Krise als Symptom der Schweizer Medienszene
von Philipp Cueni

Noch ist vieles offen bei der NZZ: wer wird neuer Chefredaktor, wie reagieren die Aktionäre auf das Verhalten des Verwaltungsrates? Wohin steuert die NZZ letztlich ? Dennoch sind … weiter

Aktuell

Weitere Beschwerde gegen BaZ vom Presserat gutgeheissen

Die «Basler Zeitung» hat mit der Veröffentlichung des Namens einer Mitarbeiterin der Kesb Basel-Stadt im Artikel «Eine Mutter im Kampf gegen die Behörden» vom 7. Januar 2016 Ziffer 7 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt.
Für den Presserat wirkte erschwerend, dass in der «BaZ kompakt» vom folgenden Tag erneut ein Artikel mit ähnlichem Inhalt erschienen ist, wiederum mit Namensnennung von Frau Z., dies obwohl mit der Verfasserin der beiden Artikel vom Vortag unmittelbar nach deren Publikation Kontakt aufgenommen worden sei und diese zugestanden hatte, dass eine Namensnennung nicht korrekt sei.

Text der Stellungnahme (38/2016)

[2016-12-07]

«kontertext» – Neue Kolumne mit medienkritischen Beiträgen

Bei der Internet-Publikation www.infosperber erscheint seit kurzem eine wöchentliche Kolumne, die von Seiten unserer Aktion angeregt worden ist. Mitglieder von RettetBasel! und weitere Kolumnist/innen schreiben unter dem Motto: «kontertext» greift Beiträge aus Medien auf und widerspricht aus politischen, journalistischen, inhaltlichen oder sprachlichen Gründen. Ob Analyse, Sprachkritik oder Statement – kontertexte sind undogmatische Einwürfe, die Publiziertes ernst nehmen, ohne selber dem Ernst ganz zu verfallen.
Mit der Basler Zeitung setzt sich zum Beispiel ausführlich der Beitrag «Hassprediger im Leerlauf» von Alfred Schlienger auseinandern, den wir hier auch unter der Rubrik Beiträge veröffentlichen.
Alle kontertexte finden Sie unter http://www.infosperber.ch/Dossier/kontertext-Alle-Beitrage.

BZ BASEL UND TAGESWOCHE WOHIN?

Podium: Sieber-Scalabrino-Degen

Rettet-Basel stellte am 16. März im Basler Literaturhaus die beiden neuen Chefredaktoren Christian Degen (Tageswoche) und David Sieber (bz) vor und befragte sie über ihre Absichten und ihr publizistisches Konzept.

Die Moderation lag bei Sylvia Scalabrino. Sie war stellvertretende Chefredaktorin von Schweizer Radio DRS und Informationschefin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartementes. (Bild: Daniel Nussbaumer)

[2016-03-16]

Alarm aus Zürich: Auch die «NZZ am Sonntag» soll nach rechts ausgerichtet werden

Christian Müller meldet am 23. Januar auf Infosperber: «Erneut soll mit Philipp Gut ein prominenter SVP-Sympathisant eingeflogen werden.» «Der Hilferuf kommt aus den Büros der NZZ-Redaktion: Nachdem vor Jahresfrist Markus Somm, der Chefredaktor von Christoph Blochers Basler Zeitung, auf Wunsch des Verwaltungsratspräsidenten Etienne Jornod neuer Chefredaktor der NZZ hätte werden sollen und nur dank einem Aufstand der Redaktion, der Leserinnen und Leser und auch vieler NZZ-Aktionäre verhindert werden konnte, soll nun Philipp Gut, Inland-Chef und stellvertretender Chefredaktor der SVP-Journaille Weltwoche, neuer Inland-Chef der NZZ am Sonntag werden. Und, so befürchtet die Redaktion, dies nur als Startbahn für den Posten des Chefredaktors. Felix E. Müller, jetziger Chefredaktor der NZZ am Sonntag, tritt Ende 2017 in den Ruhestand...» Mehr auf infosperber.ch

Verein ÖZB veranstaltet Podium in Laufen

Am Dienstag, 12. Januar 2016, findet um 20 Uhr im Gymnasium Laufen eine Podiumdiskussion über die lokale Berichterstattung statt. Die Talkgäste des veranstaltenden Vereins Öffentliche Zeitung Baselland sind: Dieter Wissler, Gemeindepräsident Blauen; Alex Imhof, Stadtpräsident Laufen; Martin Staub, Redaktor Wochenblatt Laufental. Moderation:Lorenzo Vasella. www.oeffentlichezeitung.ch

BaZ Kompakt künftig als Gratisblatt

Die Ausgabe «BaZ Kompakt», die nicht mehr als 2000 Abonnenten gefunden hat, wird ab Januar 2016 als Gratiszeitung erscheinen. Sie will, wie man hört, redaktionell einen Mix aus regionaler Berichterstattung sowie Kultur, Veranstaltungen und Sport bieten.

Neuer Chefredaktor der Tageswoche bestimmt

Der Chefredaktor der «Coopzeitung», Christian Degen, übernimmt ab Januar 2016 die Aufgaben des Chefredaktors und Geschäftsführers bei der «Tageswoche». Mehr...

BaZ-Kolumnist David Klein verurteilt

Obwohl die Basler Muslim Kommission ihre Klage gegen den Musiker und Kolumnisten der «Basler Zeitung» vor kurzem zurückgezogen hatte, verurteilte ihn jetzt das Basler Strafgericht zu einer bedingten Geldstrafe. Er hatte im Januar 2014 auf Facebook unter dem Titel «Muslime, die Nazis von heute!» unter anderem Muslime als «verkommenes Pack» bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Offizialdelikt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Blocher-Medien

Der «Medien-Monitor» fasst dieser Tage eine Reihe von Artikeln zum Dossier «Blocher-Medien» zusammen.  medienmonitor.ch

«Schwedenreisli» – Klare Worte des Presserats zur BaZ-Kampagne

Die Basler Zeitung (BaZ) hat im Februar 2014 und über ein angebliches «Schwedenreisli» der erweiterten Geschäftsleitung des Bau- und Verkehrsdepartements berichtet. Dieses forderte zunächst Berichtigungen und reichte dann Beschwerde ein. der Presserat stellt in seiner Stellungnahme (24/2015) zusammenfassend fest:

1. Die Beschwerde wird grösstenteils gutgeheissen.

2. Die «Basler Zeitung» hat mit den Artikeln «Auf Staatskosten mit Partnern nach Stockholm» und «Das Schwedenreisli des Hans-Peter Wessels» vom 18. Februar 2014, «Schwedentrip umstritten; Grossräte stellen Baudepartementsreise infrage» und «Schwedenreisli ein Fall für die GPK? Parlamentarier stellen Fragen zu den Plänen des Baudepartements – dieses dementiert» vom 19. Februar 2014 sowie «Nicht die erste Schwedenreise» und «Die Vorliebe der Basler Verwaltung für Schweden» vom 20. Februar 2014 Ziffer 1 (Wahrheitspflicht), Ziffer 3 (Quellenbearbeitung), Ziffer 5 (Berichtigung) sowie Ziffer 7 (Privatsphäre) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. Zwar besteht ein öffentliches Interesse daran, die Verwendung von Steuergeldern zu thematisieren. Die Kritik muss sich jedoch auf eine überprüfte, möglichst präzis benannte Quelle stützen.

3. Darüber hinausgehend wird die Beschwerde abgewiesen. Die «Basler Zeitung» hat Ziffer 3 (unter dem Aspekt der Anhörung bei schweren Vorwürfen) nicht verletzt.

Text der Sellungnahme | Berichte: Tageswoche | NZZ |

Kurt Imhof ist gestorben

Mit Bestürzung vernehmen wir, dass Kurt Imhof heute seinem Krebsleiden erlegen ist.

Kurt Imhof, engagierter und wirkungsmächtiger Soziologe und Medienwissenschafter, hat Rettet-Basel mit seinen luziden und begeisternden Interventionen an zwei unserer Podien: am 9.12.2010 in der Uni und am 8.2.2012 im Bernoullianum unterstützt.

Für unsere Filmpremiere im Januar musste er uns bereits aus Gesundheitsgründen absagen.

[2015-03-01]

Fasnacht 2015

Syt die Ziircher NZZ
dä Ziircher Somm nit welle het,
froog ych mii dääglig wiirgglig numme:
Sinn d Ziircher oder miir die Dumme?
Dr Spitzbueb

D Elifante griegen in unsrem Zolli achtzig Fueterstelle,
wo si s Rüsselspitzegfüül no mee entwiggle selle.
Die Aalaag het no Botenziaal – drum könnt me – s wäär e Digge –
dä gfüülloos Rüssler vo der BaZ – zur Kuur döört aane schigge.
Die Blauäugige

D BaZ, das isch e Zytig und der Somm en Aart Verleeger.
Do deent s us Ziiri: «Läck, dä Somm isch geil und voll inteeger!»
Drum hämmer sofoort derfiir gsoorgt, ass dää in Baasel blybt
und doo die letschte dreiedryssig Lääser no verdrybt.
PereFyss

Kasch es draaie, wie de witt,
d Ziircher meege d Baasler nit!
Kasch bättle, bitte – au ganz fromm,
d NZZ, die will kai Somm!
Bangg Rott

Im dieffschten Uurwald git s Kulduure,
die bätte Getter aa,
egaal, ob glai und hässlig
oder ooni Hiirni draa.
Wenn e Museum z Bäärn
soon e Fyguur kaa returniere,
kennt daas mit em Somm nach Ziiri
doch au so funggzioniere.
d'Syydiaane

Mir hänn in der Gripen-Schlappe-Nacht
e Bapyyrfluugi-Abstuurz-Wettkampf gmacht.
Es gwinnt bi däären Abstuurzfyyr
der Flieger us em BaZ-Bapyyr.
Und s näggscht Joor gwinnt – e jeedi Wett –
der Flieger us der NZZ.
Ersatzbangg

Es isch Zyt, dass au e Schnitzelbangg
mol übre Schatte springt,
Und über d Grosszügigkeit vo de Zürcher
do Liedli singt.
Altruistisch, sälbschtlos gänn iir wie dr Winkelried euch Mieh,
Dass iir dr Somm gnoo hättet, das vergässe mir euch nie.
Die Aabrennte

Im Volggshuus referiert der Blocher eloquänt:
Die grossen Baasler, wo die Schweiz gerettet händ!
Hejoo, die ghöören iim, sinn alli braav und fromm:
Karl Barth, Hans Holbäi, Rudolf Wettstäi, Markus Somm.
Singvogel

Laterne

Sujet BAZVP

Wenn de als Basler frieh uffstoohsch
und s Blatt vo dyynere Stadt uffschloosch
bikunnsch zem Zmoorgekaffi oder –tee
z erscht e währschafti Dosis SVP!

Die BaZ kommt ins Guinessbuch der Rekorde:
Keiner Zeitung ist es 2014 gelungen, im redaktionellen
Teil die Buchstaben SVP häufiger zu
drucken als ihr. Das Vereinsblatt der SVPSektion
Entlebuch folgt abgeschlagen auf dem
zweiten Rang.

Ob s um d Energie oder um e Grosse Root,
um d Schuel oder um d Styyre goht:
E jeede Täggscht, ob glooge oder dichtet,
isch uf s SVP-Programm uusgrichtet.

Lic.phil. Somm feiert die sensationelle Entdeckung
des Medizinhistorikers Dr. Öbigli,
dass die menschlichen Hühneraugen nur von
Schweizern in eine rosige Zukunft sehen
können. Sofort fordert Dr. Blocher die unverzügliche
Ausweisung aller ausländischen Podologen.

D BaZ rieft „Skandal!“ und isch empört,
wenn ebber oder ebbis d SVP stört.
Si spiilt sich uff als Sittewächter
und wird politisch als wie rächter.

BaZ-Klatschtante Tamara Wernli empört sich
über die Indiskretion von freibrüstig in der
Öffentlichkeit stillenden Müttern – es geht ja
auch niemanden etwas an, dass sie selbst sich
vom Busen der Ems-Chemie ernährt.

D Baz klagt iiber „Volggsrächtsverletzig“
und betryybt sälber Volggsverhetzig.
und wie dr Köppel,
wo aigentlig s Volgg verachtet,
duet si, als hätt si d Woohret pachtet.

Roger Köppel erkennt im pubertär-sexistischen
Humor von BaZ-Chef-Redaktor Bahnerth eine
spezielle Form des „Freisinns blocherscher
Prägung“. Darum will er Bahnerth zur Weltwoche
abwerben.

Bi der Wältwuche isch s jo scho vorhär gscheeh,
dass e paar obskuuri Financier
em Chefredaggter hän e Zyytig spändiert,
dass dä uns syyni bruuni Brieh serviert.

Die Bundesverfassung garantiert die Pressefreiheit:
Wer will, kann einen Zeitungsverlag kaufen
(oder sich bezahlen lassen).

Das Syschteem het au z Basel funggtioniert:
Dr Blocher het em Somm d BaZ finanziert,
(Wär ka bim Handel zwische dääne baide
zwische „Kredit“ und „Korruption“ unterschaide?)
Syt dr Somm het kenne die Zyttig kaufe,
kennt me si wiider Nazi-Zytittig daufe:
Dääglig mutiert d BaZ als wie meh
zem Zentralorgan vo dr SVP!

Der „Energie-Rapport 2014“ des Bundes stellt
fest: Mit dem Getue, das die BaZ um jeden
SVP-Furz macht, liessen sich mehrere grosse
Windenergieanlagen betreiben. Die Biogas-
Effizienz der BaZ ist nicht untersucht worden.

Em beschte kenntsch die Zyttig nutze
zem dr im Notfall s Fiidle z butze,
hätti si nit scho s Gschmäggli
so bruun wie s Babyyr fir d Päggli.

Freyschtil

 

«Wie tickt BaZ-Verleger Markus Somm?»

Vertritt die Basler Zeitung nationalkonservative Positionen? An der Dreikönigstagung der Schweizer Medien forderte BaZ-Chefredaktor Markus Somm seine Kritiker auf, ihm dies anhand seiner Leitartikel nachzuweisen. Fabian Baumann liefert Nachweise in der «Medienwoche».



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