Briefkastenkleber: «Keine BaZ (auch nicht geschenkt)»

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Unser Film «Die Übernahme»
von Edgar Hagen

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Neu in der Rubrik Beiträge


Ein Abschiedsgruss aus den Ruinen
von Bernhard Bonjour

Was ist in den Basler Wahlen geschehen? Man darf feststellen: Nichts. Die Machtteilung zwischen linker Mitte (SP und Grüne) und traditioneller Rechten … weiter


Hassprediger im Leerlauf
von Alfred Schlienger

Und wieder hat es nichts genützt. Seit sechs Jahren schreibt sich nun Markus Somm, Schriftleiter der Basler Zeitung von Blochers Gnaden, bereits die Finger wund, mit … weiter


Regionalzeitungswunder
von Guy Krneta

Zeitungen haben ein Problem. Sie haben mehr als ein Problem. Aber ihr grösstes heisst: Wie wird unabhängiger recherchierender Journalismus künftig … weiter


Die NZZ-Krise als Symptom der Schweizer Medienszene
von Philipp Cueni

Noch ist vieles offen bei der NZZ: wer wird neuer Chefredaktor, wie reagieren die Aktionäre auf das Verhalten des Verwaltungsrates? Wohin steuert die NZZ letztlich ? Dennoch sind … weiter

Aktuell

TagesWoche: Chefredaktor und Geschäftsführer Christian Degen hat gekündigt

Gemäss einer Mitteilung der Tageswoche beendet Christian Degen «sein Engagement auf das Ende seiner vertraglichen Kündigungsfrist auf eigenen Wunsch vor dem Hintergrund unterschiedlicher betriebsinterner Auffassungen über die weitere Entwicklung der TagesWoche.»

Mitteilung TagesWoche

[2017-02-23]

Neue Peinlichkeiten bei der BaZ

Die Tageswoche hat heute ausgebracht, wie seitens der BaZ-Redaktion versucht worden ist, die bürgerlichen Parteien – erfolglos – zu einer Stellungnahme bezüglich einer von ihr erfundenen und publizistisch bewirtschafteten Basler Bankrats-Affäre zu bewegen. Dass die Tageswoche nun Zähne zeigt, dürfte mit ihrer neuen ökonomischen Situation (alias Geschäftsmodell) zu erklären sein.
Die Publikation hat bei der BaZ schon zur Kündigung eines auf unseren Seiten notorischen Redaktors geführt, wie eine Medienmitteilung von Redaktor Somm, ohne Namen zu nennen, bestätigt.

TagesWoche

[2017-02-02]

TagesWoche: Anschubfinanzierung abgeschlossen – 5 von 31 Stellen müssen abgebaut werden.

«Die positive Entwicklung der TagesWoche hat die Stiftung für Medienvielfalt ermutigt, die TagesWoche langfristig mit einem festen Betrag zu unterstützen. Damit ist die Phase der Anschubfinanzierung nach fünf Jahren abgeschlossen.» (Mitteilung der Tageswoche).
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben nun «ein neues Geschäftsmodell ausgearbeitet.» Die TagesWoche setze künftig «auf ein neues Mitgliedermodell, um ihren Betrieb auf eine breitere und nachhaltig finanzierbare Organisation abzustützen; andererseits müsse «die TagesWoche ihre Ausgaben deutlich senken. Dabei müssen fünf Stellen abgebaut werden.»
Wie der Werbebranchendienst persoenlich.com berichtet, wurde Kulturredaktor Marc Krebs gekündigt. Freiwillig austreten wird Karen N. Gerig, womit dem Blatt gerade noch eine 80%-Stelle für Kultur bleiben wird.
Mehr soll laut TagesWoche im Januar bekanntgemacht werden.

Mitteilung der TagesWoche

Bericht persoenlich.com mit näheren Details

[2016-12-16]

Weitere Beschwerde gegen BaZ vom Presserat gutgeheissen

Die «Basler Zeitung» hat mit der Veröffentlichung des Namens einer Mitarbeiterin der Kesb Basel-Stadt im Artikel «Eine Mutter im Kampf gegen die Behörden» vom 7. Januar 2016 Ziffer 7 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt.
Für den Presserat wirkte erschwerend, dass in der «BaZ kompakt» vom folgenden Tag erneut ein Artikel mit ähnlichem Inhalt erschienen ist, wiederum mit Namensnennung von Frau Z., dies obwohl mit der Verfasserin der beiden Artikel vom Vortag unmittelbar nach deren Publikation Kontakt aufgenommen worden sei und diese zugestanden hatte, dass eine Namensnennung nicht korrekt sei.

Text der Stellungnahme (38/2016)

[2016-12-07]

«kontertext» – Neue Kolumne mit medienkritischen Beiträgen

Bei der Internet-Publikation www.infosperber erscheint seit kurzem eine wöchentliche Kolumne, die von Seiten unserer Aktion angeregt worden ist. Mitglieder von RettetBasel! und weitere Kolumnist/innen schreiben unter dem Motto: «kontertext» greift Beiträge aus Medien auf und widerspricht aus politischen, journalistischen, inhaltlichen oder sprachlichen Gründen. Ob Analyse, Sprachkritik oder Statement – kontertexte sind undogmatische Einwürfe, die Publiziertes ernst nehmen, ohne selber dem Ernst ganz zu verfallen.
Mit der Basler Zeitung setzen sich zum Beispiel Beiträge von Alfred Schlienger und Bernhard Bonjour auseinander, den wir hier auch unter der Rubrik Beiträge veröffentlichen.
Alle kontertexte finden Sie unter http://www.infosperber.ch/Dossier/kontertext-Alle-Beitrage.

[2016-11-06]

BZ BASEL UND TAGESWOCHE WOHIN?

Podium: Sieber-Scalabrino-Degen

Rettet-Basel stellte am 16. März im Basler Literaturhaus die beiden neuen Chefredaktoren Christian Degen (Tageswoche) und David Sieber (bz) vor und befragte sie über ihre Absichten und ihr publizistisches Konzept.

Die Moderation lag bei Sylvia Scalabrino. Sie war stellvertretende Chefredaktorin von Schweizer Radio DRS und Informationschefin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartementes. (Bild: Daniel Nussbaumer)

[2016-03-16]

Alarm aus Zürich: Auch die «NZZ am Sonntag» soll nach rechts ausgerichtet werden

Christian Müller meldet am 23. Januar auf Infosperber: «Erneut soll mit Philipp Gut ein prominenter SVP-Sympathisant eingeflogen werden.» «Der Hilferuf kommt aus den Büros der NZZ-Redaktion: Nachdem vor Jahresfrist Markus Somm, der Chefredaktor von Christoph Blochers Basler Zeitung, auf Wunsch des Verwaltungsratspräsidenten Etienne Jornod neuer Chefredaktor der NZZ hätte werden sollen und nur dank einem Aufstand der Redaktion, der Leserinnen und Leser und auch vieler NZZ-Aktionäre verhindert werden konnte, soll nun Philipp Gut, Inland-Chef und stellvertretender Chefredaktor der SVP-Journaille Weltwoche, neuer Inland-Chef der NZZ am Sonntag werden. Und, so befürchtet die Redaktion, dies nur als Startbahn für den Posten des Chefredaktors. Felix E. Müller, jetziger Chefredaktor der NZZ am Sonntag, tritt Ende 2017 in den Ruhestand...» Mehr auf infosperber.ch

Verein ÖZB veranstaltet Podium in Laufen

Am Dienstag, 12. Januar 2016, findet um 20 Uhr im Gymnasium Laufen eine Podiumdiskussion über die lokale Berichterstattung statt. Die Talkgäste des veranstaltenden Vereins Öffentliche Zeitung Baselland sind: Dieter Wissler, Gemeindepräsident Blauen; Alex Imhof, Stadtpräsident Laufen; Martin Staub, Redaktor Wochenblatt Laufental. Moderation:Lorenzo Vasella. www.oeffentlichezeitung.ch

BaZ Kompakt künftig als Gratisblatt

Die Ausgabe «BaZ Kompakt», die nicht mehr als 2000 Abonnenten gefunden hat, wird ab Januar 2016 als Gratiszeitung erscheinen. Sie will, wie man hört, redaktionell einen Mix aus regionaler Berichterstattung sowie Kultur, Veranstaltungen und Sport bieten.

Neuer Chefredaktor der Tageswoche bestimmt

Der Chefredaktor der «Coopzeitung», Christian Degen, übernimmt ab Januar 2016 die Aufgaben des Chefredaktors und Geschäftsführers bei der «Tageswoche». Mehr...

BaZ-Kolumnist David Klein verurteilt

Obwohl die Basler Muslim Kommission ihre Klage gegen den Musiker und Kolumnisten der «Basler Zeitung» vor kurzem zurückgezogen hatte, verurteilte ihn jetzt das Basler Strafgericht zu einer bedingten Geldstrafe. Er hatte im Januar 2014 auf Facebook unter dem Titel «Muslime, die Nazis von heute!» unter anderem Muslime als «verkommenes Pack» bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Offizialdelikt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Blocher-Medien

Der «Medien-Monitor» fasst dieser Tage eine Reihe von Artikeln zum Dossier «Blocher-Medien» zusammen.  medienmonitor.ch

«Schwedenreisli» – Klare Worte des Presserats zur BaZ-Kampagne

Die Basler Zeitung (BaZ) hat im Februar 2014 und über ein angebliches «Schwedenreisli» der erweiterten Geschäftsleitung des Bau- und Verkehrsdepartements berichtet. Dieses forderte zunächst Berichtigungen und reichte dann Beschwerde ein. der Presserat stellt in seiner Stellungnahme (24/2015) zusammenfassend fest:

1. Die Beschwerde wird grösstenteils gutgeheissen.

2. Die «Basler Zeitung» hat mit den Artikeln «Auf Staatskosten mit Partnern nach Stockholm» und «Das Schwedenreisli des Hans-Peter Wessels» vom 18. Februar 2014, «Schwedentrip umstritten; Grossräte stellen Baudepartementsreise infrage» und «Schwedenreisli ein Fall für die GPK? Parlamentarier stellen Fragen zu den Plänen des Baudepartements – dieses dementiert» vom 19. Februar 2014 sowie «Nicht die erste Schwedenreise» und «Die Vorliebe der Basler Verwaltung für Schweden» vom 20. Februar 2014 Ziffer 1 (Wahrheitspflicht), Ziffer 3 (Quellenbearbeitung), Ziffer 5 (Berichtigung) sowie Ziffer 7 (Privatsphäre) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. Zwar besteht ein öffentliches Interesse daran, die Verwendung von Steuergeldern zu thematisieren. Die Kritik muss sich jedoch auf eine überprüfte, möglichst präzis benannte Quelle stützen.

3. Darüber hinausgehend wird die Beschwerde abgewiesen. Die «Basler Zeitung» hat Ziffer 3 (unter dem Aspekt der Anhörung bei schweren Vorwürfen) nicht verletzt.

Text der Sellungnahme | Berichte: Tageswoche | NZZ |



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